Gespräch mit Maya Onken

Julia Onken, 26.02.2022

Maya Onken
Maya Onken

Du bist also mit Deiner Schule umgezogen, hast bereits erste Kurstage in den neuen Räumen abgehalten. Was ist anders geworden?

Wir haben alles nach Feng Shui einrichten lassen. Das ist spürbar vom ersten Schritt in die neuen Räume. Ausserdem haben wir einen ganz anderen Grundschnitt der Schule. Alles ist luftig und gross. Seit wir mehr Platz haben, wollen mehr Teilnehmer/innen zu uns kommen. Sie haben jetzt ja auch alle Platz.

Du hast auch mit Deinen Ideen den Umbau geplant. Auf was hast Du besonders geachtet?

Es war eine gewagte Sache. Denn ich musste einfach eine Annahme darüber machen, was nach Corona sein wird. Ich wollte einen riesigen Schulungsraum, wo man mit 1-2 Meter Abstand trotzdem mindestens 16 Personen unterbringen konnte. Das war der Hautfokus bei der Planung. Obwohl damals gar nicht sicher war, ob die Teilnehmenden wieder Lust haben auf Präsenzunterricht.

Mit ist aufgefallen, dass Du sehr viel Sorgfalt auf die Farben der Wände aufgewendet hast. Jeder Raum ist in einem besonderen Farbton gehalten. An was orientierst Du Dich?

Die ganzen rund 250 Quadratmeter sind nach Feng Shui geplant, so verstärken die Farben das bereits vorhandene Element oder gleichen es aus. Mein Experte, Philipp Wieder, hat mich bis in die letzte Farbnuance beraten.

Da Du ja inzwischen auch ganze Lehrgänge im Hybridverfahren durchführst, damit sich problemlos auch Teilnehmende von überallher einklicken können. Welche Vorteile hat dieses Verfahren? Gibt es auch Nachteile?

Die Vorteile sind für die Teilnehmenden. Sie können in Isolation, Quarantäne oder krank sein und trotzdem alles mit machen. Für die Kursleitenden ist es anspruchsvoll, das doppelte Klassenzimmer zu bedienen. Auch ist die Technik nicht ganz ohne. Aber unsere Dozenten sind alle gut darin und deshalb funktioniert es.

Dann ist mir noch aufgefallen, dass in Deinem Büro anstelle eines grossen stattlichen Schreibtisches eine grosse Liegecoach mitten im Raum steht. Heisst das, Du arbeitest im Liegen oder wie soll ich mir das vorstellen?

Ich arbeite tatsächlich in einer «Liegestuhlposition», Beine hoch und Rücken angelehnt. Ich habe gemerkt, dass ich besonders kreative Text immer in dieser Stellung schreibe, dass ich komplexe Arbeiten und Denkleistungen immer in dieser Position angehe – zu Hause auf unserem Sofa. Deshalb habe ich mich entschieden, das nun so einzuführen. Es klappt prima.

Liebe Maya, herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in Deinen neuen Räumen! 

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