Käthy Gut

Käthy Gut, 26.04.2022

Käthy Gut
Käthy Gut

Aus ganzem Herzen gratuliere ich dir zu deinem 80. liebe Julia!
Was für eine schöne und ich glaube auch stolze Zahl!
Was sie wohl alles in sich birgt?
Bestimmt wirst du überrollt werden vor lauter Glückwünschen!

Verena meint, zu deinem 80. ein paar Erinnerungen zu schreiben, aber kein Buch!

Nun ja, es ist längst geschrieben. Etwas unvollständig, aber doch „Die Geschichte von den tanzenden Brüsten“. Es ist eine unerfüllte Liebesgeschichte, die in Selbstliebe führt. Soviel zu „Erinnerungen“ und diese in allerkürzeste Kürze einzubringen. Es waren Jahre, die mich mit dir verbanden, ohne dass du dich gross einbringen musstest. Ein paar Sätze deinerseits und bei mir ging die Post ab!

Dieser Gratulationsaufruf von Verena hat dazu geführt, dass du und was damals so war, eingedonnert wieder auftauchen.

Das Einzigartige, das ich empfinde, in Dankbarkeit und auch einigem an Ringen, mit dem was war, an Enttäuschung, Unverständnis und Widerstand. Das in einem flachen und fahlen Gratulationsspruch, oder auch einer kleinen erheiternden Anekdote, zum Ausdruck zu bringen, entspricht mir in diesem Fall nicht.

Das tiefe Empfinden von Dankbarkeit, der Verbundenheit und Liebe, wie kann ich das zum Ausdruck bringen?

Ich habe es oft und viel zu viel getan, gleichwohl bereue ich nichts!

Ich habe mich dermassen geöffnet und verletzlich in Worte gefasst, um gesehen zu werden. Splitternackt, kam ich mir einstweilen vor. Verletzlich und angreifbar und dementsprechend auch herausfordernd.

Da war etwas viel an Werdensdruck meinerseits und dadurch Distanziertheit und Abgrenzung deinerseits, liebe Julia. So blieb mir jeweils nur ein wenig Poesie und unbequem sein, um auf mich aufmerksam zu machen, weil das sprudelt mit Leichtigkeit aus mir hervor. Ich würde meinen wir haben uns erkannt. Da war eine Nähe, die tat sehr wohl, aber auch weh.

Die Zeiten im FSB und die Impulse von dir haben sehr viel in mir Bewegt und zu einem völlig neuen Gefühl für mich, und allem um mich herum, geführt. Sie waren Wegweisend und fast schon Lebensrettend dazumal, vor ungefähr 15 Jahren!

Meine Erinnerungen sind sehr persönlich. Die Worte, welche ich gehört habe, die Gefühle die sich in die tiefen der eigenen Täler und in die Höhen der Himmel erhoben haben, durfte ich erfahren durch Impulse die stark von dir kamen und durch andere Begebenheiten und Menschen noch intensiviert wurden. Vielleicht hast du gar nicht viel dazu getan, aber mich hat es aus den Fugen gehoben.

Viel war es, manchmal fast zu viel und ich saugte es auf wie ein trockener Schwamm. Ich habe es in all den Jahren gewandelt und integriert.

In Frieden, Freude und die Freiheit mir zu erlauben einfach zu sein. Weniger im beruflichen Kontext, viel mehr fürs Leben und das SEIN überhaupt und seien wir ehrlich, da gibt es keinen Unterschied. Das war wohl das Notwendige!

Eine kleine Nötigung sich den Erinnerungen zu stellen, die man selbst verursacht hat.
Ich muss wirklich im vollstem Wohlwollen schmunzeln und erfreue mich daran.

Danke für die Erinnerung (er)wach(t) zu sein.
Ausgekotzt und frei.

Gelöst und doch in vertrauendem Halten, im Hier und Jetzt.
In vielerlei Dimension.
Die Schöpferkraft und Macht sich selbst zu sein.
Im Wechselspiel der Gefühle gemahnt durchs Leben in sich selbst.
Liebend, zeitlos, ganz und heil.

Vielleicht ist es die Erinnerung im Ganzen, dass wir einst hier waren und uns berühren durften.

Ich danke dir, dass du mir, für mein Gefühl, eine Wegbegleiterin und Mentorin warst, und wünsche dir alles Liebe und Gute.

Käthy

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