Gestrandet am Watt

Josefine Barbara Renner, 24.11.2021

Barbara Josefine Renner
Barbara Josefine Renner

Ich gehe hinunter zum Strand.
Fern
das Wasser.
Sand in Wellen Sand
wie Milchkaffee.
Noch kann ich den Tag nicht messen.
Der Himmel zoomt
meine Gedanken heran.
Kleine Priele spiegeln
Ohnmacht, silbern und glatt.
Ich bin der Fang
in der Truhe.
Wer zugeht bleibt
im Sog, Schlicksand greift
bis zur Wade.

Verlässlich drehen
Wellhornschnecken die Zeit.
Ich gehe hinunter zum Strand.
Das Wasser
flutet
Krönchen zu Füßen,
geschliffene
Wiederholung.

Kein Sommer für
glühende Rosen, das
Schwärmen gehört den Vögeln,
der Mond bescheint
mein Stranden.
Doch bei Dämmerung glänzen
Wattwellen wie Onyx.

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