Ich komme an meine Grenze

Anna Klassen, 22.10.2018

“Leben und leben lassen“.

Schnell gedacht und ausgesagt

klingen Worte, die kulant.

Verraten eine hohe Kunst,

kommen sie ganz bewusst.

Aber die Einigkeit um jeden Preis

ist wie die Heuchelei. Sie lügt.

 

Versuche zu verstehen

Gedanken, die mir fremd sind.

Ich komm` an meine Grenze,

sobald Identität der Frau verwehrt,

indem sie sich verhüllen muss,

weil sonst ihr Haupt gefährlich wird

und das im zweideutigen Sinn.

Gebote, die begründet durch Kultur,

nicht zu befolgen, ist den meisten ein Tabu

auch wenn sie Knechte aufrecht halten

des einen und des anderen Geschlechts.

 

Wenn Ignoranz mich dunkel stimmt

und mir die Sicht fürs Ganze nimmt.

Dann ändere ich, was ich kann,

lasse die anderen sein.

Die Götter dieser Welt befreien nicht.

Ein Lächeln über Schwächen schon

mit einem offenen Herzen,

das sich nach Weite sehnt

in mir und anderen Menschen.

 

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