Julia Onken – Online-Magazin

(vormals Generationen unterwegs - Das Online-Magazin)

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Wir kennen das alle, wir stehen vor einer Entscheidung. Wir bedenken die Nachteile, analysieren die Vorteile. Wenn wir Glück haben, überwiegt der eine oder andere Aspekt ...

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... Wenn wir aber Pech haben, halten sich beide die Waage. Dann ist guter Rat teuer. Wenn wir auch noch unter Zeitdruck stehen und eine dringende Entscheidung notwendig ist, dann kann es sein, dass sich sämtliche Hirnzellen querstellen.

Und das hat gute Gründe. Denn wenn sich die positiven und negativen Aspekte ausgleichen, dann wäre es eigentlich auch egal, wie wir uns entscheiden. So oder so, die eine Hälfte ist beschissen, die andere glückversprechend. Die meisten Lebensbereiche sind nicht eindeutig der guten oder der schlechten Seite zuzuordnen. Vielleicht ist das ein Hinweis darauf, dass viele Bereiche in unserm Leben ambivalent sind, doppelbödig, janusköpfig. Und vielleicht ginge es vor allem darum, gerade die Spannung auszuhalten, mehr noch, von dieser zusätzlichen Energie, die es benötigt, zu profitieren.

Die Frage, „im alten Trott weitermachen oder Aufbruch zu neuen Ufern“ würde sich dann nicht mehr in dieser ultimativen Form stellen. Wir könnten überlegen, was denn der „alte Trott“ gebracht hat, welche wohltuenden Elemente darin enthalten waren. So wäre es sinnvoll, Zurückliegendes unter die Lupe zu nehmen und sich zu fragen, was gut daran war, dies heraussortieren und in das Kommende einzufügen. Wenn wir eine Kiste Äpfel besitzen, einige davon sind überreif oder gar angefault, nehmen wir ja auch nicht den ganzen Karton und werfen ihn auf den Müll, sondern wir nehmen einen nach dem andern und untersuchen ihn auf seinen Zustand.

Klar also, das Beste „aus dem alten Trott“ heraussuchen und schwungvoll im Neuen unterbringen.

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Und das hat gute Gründe. Denn wenn sich die positiven und negativen Aspekte ausgleichen, dann wäre es eigentlich auch egal, wie wir uns entscheiden. So oder so, die eine Hälfte ist beschissen, die andere glückversprechend. Die meisten Lebensbereiche sind nicht eindeutig der guten oder der schlechten Seite zuzuordnen. Vielleicht ist das ein Hinweis darauf, dass viele Bereiche in unserm Leben ambivalent sind, doppelbödig, janusköpfig. Und vielleicht ginge es vor allem darum, gerade die Spannung auszuhalten, mehr noch, von dieser zusätzlichen Energie, die es benötigt, zu profitieren.

Die Frage, „im alten Trott weitermachen oder Aufbruch zu neuen Ufern“ würde sich dann nicht mehr in dieser ultimativen Form stellen. Wir könnten überlegen, was denn der „alte Trott“ gebracht hat, welche wohltuenden Elemente darin enthalten waren. So wäre es sinnvoll, Zurückliegendes unter die Lupe zu nehmen und sich zu fragen, was gut daran war, dies heraussortieren und in das Kommende einzufügen. Wenn wir eine Kiste Äpfel besitzen, einige davon sind überreif oder gar angefault, nehmen wir ja auch nicht den ganzen Karton und werfen ihn auf den Müll, sondern wir nehmen einen nach dem andern und untersuchen ihn auf seinen Zustand.

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